Recherchen über „Chefinspektor Egger – Affären, Alpen, Apfelstrudel“

Dieser Krimi erforderte viel Aufwand und Arbeit. War es doch der erste Krimi, den ich als Regionalkrimi schrieb, der in Österreich spielt. Zunächst musste ich mir überlegen, wie ich meinen Kommissar einzigartig mache. Dabei ist mir ein Fauxpas passiert, der mir viel negative Kritik einbrachte. So habe ich den Chefinspektor als psychisch krank dargestellt, dessen Erkrankung sich aber während des Krimis löste. Natürlich weiß ich, dass ein solcher Polizist nicht tragbar ist, aber es ist nun mal so, dass er einen schweren Schicksalsschlag hinter sich hatte. Auch dass er mit vermeintlichen Zeuginnen ein Verhältnis begann, wurde mir als „Frauenfeindlichkeit“ unterstellt. Eine dieser Zeuginnen heiratete er aber dann auch. Weiters habe ich einige Vorfälle eingebaut, die mir tatsächlich selbst als Dozent passiert sind. Auch dies wurde mir als Frauenfeindlich unterstellt, denn man war der Meinung, dass es so etwas in Wirklichkeit nicht gäbe. Wie auch immer – ich habe verstanden.