Moritz, Martins zweiter Sohn

Moritz

Moritz ist der ältere der beiden Zwillinge. Zwar nur um fünf Minuten, aber immerhin. Er ist ganz im Gegensatz zu seinem Bruder sportlich, stets auf Achse und ständig fallen ihm neue Streiche ein. Er sieht nicht nur seiner Mutter, Martins erster Frau, sehr ähnlich, er hat auch das musikalische Talent von ihr geerbt. Er spielt Geige, Klavier und manchmal auch ein Blasinstrument wie Julias Schwegel. Zum besseren Verständnis, was ein Schwegel ist, schau dir dieses Video an:

Hier eine Erklärung aus Wikipedia:

Ursprünglich wurden mit Schwegel verschiedene Arten von Längsflöten (=Blockflöte) bezeichnet, die oft einhändig zugleich mit einer Trommel gespielt wurden. Heute ist der Name auf eine einfache hölzerne Querflöte mit sechs Grifflöchern übergegangen. Sie wird in der Volksmusik verwendet.

Im Mittelalter und in der Renaissancemusik fand die Schwegel vor allem im Feld zusammen mit der Trommel als „Kriegsinstrument“ Verwendung. Es gibt sie in verschiedenen Stimmungen. Die tiefsten Pfeifen haben den Grundton d1, die höchsten noch spielbaren Instrumente klingen in es2. Am gebräuchlichsten sind derzeit Pfeifen in a1 (440 Hz). Der Tonumfang beträgt zweieinhalb Oktaven.

Synonyme sind Schwegelpfeife und Trommelflöte, sowie SeitlpfeifeSeitelpfeifeQuerpfeife und Zwerchpfeife (zwerch = quer) wenn eine Querflöte gemeint ist. In der Schweiz sind auch die Begriffe Schweitzerpfeiff (neue Schweizerpfeife) und Natwärisch-Pfiifa (Wallis) gebräuchlich.

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